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Die Geschichte der Junggellschaft


Die Junggesellschaft Stedum – Bekum, in ihrer heutigen Form, gibt es seit dem Jahre 1966. In diesem Jahr schloss sich die Junggesellschaft Bekum
der Junggesellschaft Stedum an. Die Junggesellschaft Stedum wurde allerdings bereits 1871 gegründet (dieses Datum ist auf der alten Fahne eingenäht). Da ein Gründungsdatum der Junggesellschaft Bekum bis heute nicht ermittelt werden konnte, datiert sich die Junggesellschaft auf 1871. Die einzigen Unterlagen, die es zur Zusammenführung der beiden Junggesellschaften gibt, ist ein Protokollbuch, in dem im Jahre 1966 sowohl Stedumer, als auch Bekumer Junggesellen unter den Mitgliedern gelistet sind. Die zusammengeschlossene Junggesellschaft bestand aus den Mitgliedern:
Walter Schlapka, Karl Sievers, Karl Ohlendorf, Werner Fischer, Bernd Broihan, Friedel Nitschkowski, Robert Nitschkowski, Georg Herbig, Joachim Bollmann,
Siegfried Dierschke, Ewald Dierschke, Erwin Klinge, Heinrich Klinge, Manfred Brüggeboes, Friedhelm Schlicker, Karlheinz Brakemeier, Hermann Eckhard, Dieter Aumann, Heinrich Aumann, Arthur Brandes, Hubert Weske, Otto Brandes, Friedel Lahmann, Herbert Nitschkowski, Karl-Heinz Röttger, Hans Hasiber, Bernd Öhlmann, Klaus Eisenblätter.

Jeder männliche Einwohner kann in die Junggesellschaft aufgenommen werden. Genau wie seit 1871, muss sich der JG – Deliquent bei den Schaffern melden, das Mindestalter zum so genannten „Putzen“ war und ist 16 Jahre. Auch wie damals steht im Vordergrund immer der Spaß für die anwesenden älteren Junggesellen beim „Putzen“.

Jedes Jahr auf der Generalversammlung wird ein Vorstand gewählt, welcher aus den beiden Schaffern, dem Kassierer und dem Schriftwart besteht. Wiederwahl ist möglich. Zum Schützenfest wurde eine Uniform getragen, sie bestand aus dem Sonntagsanzug, der Mütze, die immer noch getragen wird und einem Gewehr, in dessen Lauf eine Blume steckte.

Heute tragen die Junggesellen weiße Hosen, dunkle Sakkos, weiße Hemden, die rote JG – Krawatte, sowie die JG – Mütze, die uns auf Schützenfesten immer von den anderen Junggesellen unterscheiden lässt. Die Schaffer sind durch rot-weiße Schärpen gekennzeichnet, die Fahnenträger tragen gelb-weiße.

Mindestens eine Woche vor dem Schützenfest wurde das Marschieren geübt. Ferner stellte die JG für das Schützenfest einen Hauptmann, welcher während des Festes mit dem Pferd unterwegs war. Heute wird dieser immer noch von der Junggesellschaft gestellt, das Hauptmann-Säbel, seine Schulterklappen sowie die blaue Bauchbinde trägt er auch heute noch.

Der Junggesellenkönig wurde damals zwar auf einem Schießstand ermittelt, doch mit Treffsicherheit hatte dies wenig zu tun. Dem so genannten Ansager auf dem Schießstand wurde vorher mitgeteilt, wer König werden sollte. Heute wird der König auf dem Luftgewehrstand ehrlich ausgeschossen.
1953 feierte man in Bekum das erste Schützenfest nach dem Krieg. Ebenfalls in diesem Jahr erzielte man einen finanziellen Überschuss, der dazu führte, dass eine Fahne angeschafft wurde.

Einige Jahre später konnte die Junggesellschaft das Schützenfest finanziell nicht mehr tragen, dies führte zur Gründung des Schützenkorps Bekum – Stedum. In diesem sind wir noch heute eingebunden und richten gemeinsam das Schützenfest aus.

Zu unserem 125-jährigen Bestehen im Jahre 1996 wurde eine neue, gemeinsame Fahne angeschafft. Das Layout und Design der Farbe richtet sich nach der alten Fahne von 1871.

Heutzutage konzentrieren wir uns mehr auf Dinge wie das Putzen mit dem darauf folgendem Fastnachtvergnügen, Osterfeuerwache, die gemeinsamen Spiele mit den Beeke-Mädchen und das Stedumer Schützenfest, welches in der Regel am ersten Maiwochenende jeden Jahres stattfindet.